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Die Runen – mehr als geheimnisvolle Zeichen

Runen Die Runen – mehr als geheimnisvolle Zeichen

Runen waren in erster Linie eine Schrift – praktisch, alltaeglich, in Holz und Stein geritzt. Und doch haftet ihnen bis heute ein Zauber an.

Kaum etwas wird so romantisiert wie die Runen. Tatsaechlich waren sie vor allem eines: eine Schrift. Mit ihnen ritzte man Namen, Besitzvermerke, Gedenkinschriften und kurze Botschaften – meist in Holz, Knochen oder Stein.

Warum die Runen eckig sind

Runen bestehen fast nur aus senkrechten und schraegen Linien, kaum aus Rundungen. Der Grund ist praktisch: Sie wurden in Holz geritzt, und waagerechte Linien waeren in der Maserung untergegangen. Die Form folgte dem Material.

Das Aeltere Futhark

Die aelteste Runenreihe ist das Aeltere Futhark mit 24 Zeichen, in Gebrauch etwa vom 2. bis 8. Jahrhundert. Ihren Namen hat sie von den ersten sechs Runen: F-U-Th-A-R-K. Die 24 Runen sind in drei Achtergruppen geordnet, die sogenannten Aettir. In der Wikingerzeit wurde die Reihe auf 16 Runen verkuerzt (Juengeres Futhark), in England dagegen auf bis zu 33 erweitert (Futhorc).

Schrift und Zauber

Dass Runen auch fuer Schutzformeln und im Kult verwendet wurden, ist belegt – schon das Wort „Rune“ traegt die Bedeutung „Geheimnis“ in sich. Doch die Vorstellung von Runen als reinem Orakel oder Magiesystem ist groesstenteils modern. Wir halten es ehrlich: Die Deutungen stuetzen sich auf die mittelalterlichen Runengedichte und neuzeitliche Praxis.

Alle 24 Runen mit Bedeutung findest du im Runen-Lexikon – jede mit eigener Detailseite. Deinen Namen schreibst du im Runen-Namensgeber in echten Runen.

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